... aus dem Land der Trolle und Elche sind wir wieder. Aber das nur ganz kurz, denn vor der Tür steht noch ein fast volles Auto im Regen, Boot und Fahrräder sind auch noch auf dem Dach. Nur der Sack mit der Schmutzwäsche ist schon ausgeschüttet und die erste Ladung dreht ihre Runden in der Waschmaschine, während ich die inzwischen angekommenen 150 Mails überflogen und Kommentare sehr verspätet freigeschaltet habe.
Die Trolljente hat mit dem kleinen Troll und dem großen Trollmädchen zweieinhalb schöne erholsame Wochen im schwedischen Wald verbracht, ganz ohne Computer, ohne Strom, das Wasser natürlich mit Muskelkraft gepumpt. Dafür wieder unter lauten netten Leuten, die wir teilweise schon im letzten oder vorletzten oder vorvorletzten Jahr auf dem gleichen Campingplatz getroffen haben. Es gibt noch Ecken, die auch uns Urlaubszigeuner mal ruhiger werden lassen ...
Wir haben ziemlich viel erlebt von A wie Angeln wieder ohne Erfolg bis Z wie Zunähen einer Fleischwunde am Bein eines ganz tapferen kleinen Trolls. Aber darüber schreibe ich bestimmt in den nächsten Tagen mehr, wenn auch die Fotos dazu sortiert sind.
Und während ich gestern so um Mitternacht rum noch frisch aus der Sauna in den See gesprungen und mit der Milchstraße über mir eine Runde geschwommen bin, bevor der letzte Abend mit einem (oder zwei) Pötten Wein in netter Runde ausgeklungen ist, habe ich mich doch wieder auf mein heutiges warmes Bad in der Wanne gefreut. Und das gönne ich mir jetzt ...
Samstag, 6. August 2011
Montag, 18. Juli 2011
Ein Weihnachtswichtel ...
... rannte heute über die Insel. Oder soll ich lieber sagen ... da lief ein Weihnachtstroll weg.
Die Sonnenhüte müssen sich wohl gerade vor dem kleinen Troll versteckt haben ... aber da lag doch noch ne Mütze im Schrank ...
Die Sonnenhüte müssen sich wohl gerade vor dem kleinen Troll versteckt haben ... aber da lag doch noch ne Mütze im Schrank ...
Sonntag, 17. Juli 2011
Es ist ein irres Gefühl...
... wenn man bei einem Sommerfest irgendwann nach Mitternacht in der Schlange vor der Toilette steht und sich dabei erwischt, auch dort weiter zu tanzen, weil die Stimmung toll ist und der Rhythmus einfach ins Blut geht, der Rhythmus, der auch in der nächsten Stadt auf dem Hügel noch zu hören ist. Und zurück auf der Wiese greift eine Hand nach Dir und zieht Dich wieder in den Kreis ... und die nackten Füße stampfen weiter auf der feuchten Wiese, von ganz allein ...
Und es ist schön, sich mit schmutzigen Füßen irgendwann einfach müde in den Schlafsack verkriechen zu können, während man weiter den letzten Takten der Musik lauscht ... es trübt auch nicht die gute Laune am Morgen, wenn man von Regentropfen, die auf das Zeltdach klopfen, geweckt wird.
Man sieht mit einem Lächeln im Gesicht am Morgen auch aus dem Nachbarzelt schmutzige Füße rausschauen ...
... und auf dem Heimweg hat man das Gefühl, für ein paar Stunden dem Alltag entronnen zu sein und hat wieder Augen für so vieles ...
Das Leben ist schön, einfach schön.
Und es ist schön, sich mit schmutzigen Füßen irgendwann einfach müde in den Schlafsack verkriechen zu können, während man weiter den letzten Takten der Musik lauscht ... es trübt auch nicht die gute Laune am Morgen, wenn man von Regentropfen, die auf das Zeltdach klopfen, geweckt wird.
Man sieht mit einem Lächeln im Gesicht am Morgen auch aus dem Nachbarzelt schmutzige Füße rausschauen ...
... und auf dem Heimweg hat man das Gefühl, für ein paar Stunden dem Alltag entronnen zu sein und hat wieder Augen für so vieles ...
Das Leben ist schön, einfach schön.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Warum ...
... gibt es zwar neue Stiele für Beile aller möglicher Größen einzeln, aber Keile dazu nur in Großpackungen?
Die Trolljente fährt in den Abenteuerurlaub und dazu ist es sinnvoll, ein gutes Beil mitzunehmen ... um Heringe schön fest in den harten Waldboden zu rammen und natürlich fleißig Brennholz zu hacken. Und dazu braucht sie nicht nur ein gutes Beil, sondern eins, das nicht beim nächsten Hieb wieder auseinanderfällt, weil der Stiel inzwischen zu locker geworden ist.
Nun hängen da im Baumarkt Stiele für Beile, die 600 g wiegen und Beile, die 800 g wiegen und für noch schwerere Beile. Und alle diese Beile haben natürlich oben einen schönen Schlitz, damit man den Stiel gut verkeilen kann. Aber wo bitte sind die Keile dazu ... die hängen schön ordentlich abgepackt darüber, immer mindestens 10 Stück in einer Packung, noch dazu zwei ganz verschiedene Sorten.
Lieber Großhändler oder Hersteller, warum bitte soll ich eine Packung mit 10 Keilen für mein Beil kaufen, davon 5 passende und 5 Rundkeile, die zu keinem der im Regal vorrätigen Stiele passen? Wer bitte kommt als privater Ottonormalverbraucher in den Baumarkt und benötigt binnen kurzer Zeit 10 neue Stiele für ein Beil oder kennt so viele Menschen, die er mit den übrigen Keilen beglücken kann? Oder wer hat Platz für ein Lager, um all die tollen angerissenen Päckchen mit Kleinteilen bis zum endgültigen Verbrauch so über Jahre hinweg zu lagern ... oder wer kauft gern etwas, was er nicht braucht, um anschließend noch mal Müllgebühren dafür zu zahlen?
Wenn ich für mein Auto einen neuen Reifen brauche, kann ich ja noch verstehen, dass ich 5 gleiche brauche, auch wenn es mich schmerzt. Aber mal ganz ehrlich, würden Sie sich statt der 5 Reifen gern ein Paket aufschwatzen lassen, in dem noch zusätzlich 5 LKW-Reifen sind?
Und wissen Sie was ... behalten Sie doch ihre vielen tollen Päckchen. Ich kann nämlich mit meinem Werkzeug umgehen. Ich hole mir mein scharfes Messer und schnitze mir meinen Keil selber ... so!!!
Die Trolljente fährt in den Abenteuerurlaub und dazu ist es sinnvoll, ein gutes Beil mitzunehmen ... um Heringe schön fest in den harten Waldboden zu rammen und natürlich fleißig Brennholz zu hacken. Und dazu braucht sie nicht nur ein gutes Beil, sondern eins, das nicht beim nächsten Hieb wieder auseinanderfällt, weil der Stiel inzwischen zu locker geworden ist.
Nun hängen da im Baumarkt Stiele für Beile, die 600 g wiegen und Beile, die 800 g wiegen und für noch schwerere Beile. Und alle diese Beile haben natürlich oben einen schönen Schlitz, damit man den Stiel gut verkeilen kann. Aber wo bitte sind die Keile dazu ... die hängen schön ordentlich abgepackt darüber, immer mindestens 10 Stück in einer Packung, noch dazu zwei ganz verschiedene Sorten.
Lieber Großhändler oder Hersteller, warum bitte soll ich eine Packung mit 10 Keilen für mein Beil kaufen, davon 5 passende und 5 Rundkeile, die zu keinem der im Regal vorrätigen Stiele passen? Wer bitte kommt als privater Ottonormalverbraucher in den Baumarkt und benötigt binnen kurzer Zeit 10 neue Stiele für ein Beil oder kennt so viele Menschen, die er mit den übrigen Keilen beglücken kann? Oder wer hat Platz für ein Lager, um all die tollen angerissenen Päckchen mit Kleinteilen bis zum endgültigen Verbrauch so über Jahre hinweg zu lagern ... oder wer kauft gern etwas, was er nicht braucht, um anschließend noch mal Müllgebühren dafür zu zahlen?
Wenn ich für mein Auto einen neuen Reifen brauche, kann ich ja noch verstehen, dass ich 5 gleiche brauche, auch wenn es mich schmerzt. Aber mal ganz ehrlich, würden Sie sich statt der 5 Reifen gern ein Paket aufschwatzen lassen, in dem noch zusätzlich 5 LKW-Reifen sind?
Und wissen Sie was ... behalten Sie doch ihre vielen tollen Päckchen. Ich kann nämlich mit meinem Werkzeug umgehen. Ich hole mir mein scharfes Messer und schnitze mir meinen Keil selber ... so!!!
Sonntag, 10. Juli 2011
15 % Gefälle ...
... machen mit dem Fahrrad nur bedingt Spaß, vor allem, wenn man weiß, dass man auf der anderen Seite irgendwie wieder hoch muss, Gepäck inclusive Verpflegung für 24 Stunden und Schlafsack mit dabei.
Hier auf Rügen gibt es ja auch den einen oder anderen Berg, auch wenn mancher Gebirgsbewohner maximal Hügelchen dazu sagen würde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass andere Ostseeinseln so bergig sind, als ich mich ganz spontan entschloss, eine Tour einmal rund um Bornholm mit zu machen. Nein, nicht mit dem Boot, sondern immer möglichst nah an der Küste den Radrundweg Nr. 10 lang, angegeben mit 105 km. Schließlich hab ich die Tour nach Rostock ja auch an einem Tag geschafft.
Es war eine schöne Tour, rückblickend für mich der Berge wegen doch härter als die Rostocktour, und so werd ich mich jetzt erst einmal ausruhen und hoffe, dass mein Muskelkater nicht so lange anhält...
Hier auf Rügen gibt es ja auch den einen oder anderen Berg, auch wenn mancher Gebirgsbewohner maximal Hügelchen dazu sagen würde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass andere Ostseeinseln so bergig sind, als ich mich ganz spontan entschloss, eine Tour einmal rund um Bornholm mit zu machen. Nein, nicht mit dem Boot, sondern immer möglichst nah an der Küste den Radrundweg Nr. 10 lang, angegeben mit 105 km. Schließlich hab ich die Tour nach Rostock ja auch an einem Tag geschafft.
Es war eine schöne Tour, rückblickend für mich der Berge wegen doch härter als die Rostocktour, und so werd ich mich jetzt erst einmal ausruhen und hoffe, dass mein Muskelkater nicht so lange anhält...
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