... unser Weihnachtsmann, irgendwo im Wald, sieht den Schneeflug, der aber auch nicht weiter kommt, weil da Autos im Weg stehen ...
Die Trollkinder warten ungeduldig ... und nutzen die Zeit, die letzten Geschenke für Oma und Opa zu basteln, da ist am Sonntag Bescherung ... wenn die Straßen frei sind...
Freitag, 24. Dezember 2010
Einmal...
... packe ich die Weihnachtspäckchen nicht erst am 23.12. abends ein. Und auch nicht am 24.12., während die Trollkinder "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" sehen. Das erste Mal als Trollmama schaffe ich das schon am 21.12., damit der Weihnachtsmann den Sack auf seinem Schlitten gut verstecken kann, denn so große Verstecke sind hier nicht zu finden.
Einmal gehe ich nicht alle Eventualitäten dieses schnee- und windreichen Winters durch...
... und nun ist der Weihnachtsmann am anderen Ende der Insel und schaufelt Schnee und hört mein Rufen und Bangen nicht, denn der Weg ist verschneit und der Wind pustet weiter den Schnee auf die Wege. Ich möchte nicht das Radio anmachen und mir zwischen allem möglichen Gedudel ständig anhören, dass die Straßen und Wege derzeitig nicht gut zu nutzen sind.
Nein, ich möchte das nicht hören. Ich bitte alle fleißigen Schneepflugfahrer um gutes Durchhaltevermögen, ich würde Euch auch allen einen heißen Kaffee anbieten, wenn Ihr den Weg für den Weihnachtmann rechtzeitig freischiebt. Bitte bitte bitte...
... und bitte bitte bitte lieber Weihnachtsmann halte durch und kämpfe, die Kinder haben ihre Geschenke verdient, sie waren - zumindest meistens - artig in diesem Jahr. Und ich warte auf Dich, Du bist mein großes Geschenk.
Einmal gehe ich nicht alle Eventualitäten dieses schnee- und windreichen Winters durch...
... und nun ist der Weihnachtsmann am anderen Ende der Insel und schaufelt Schnee und hört mein Rufen und Bangen nicht, denn der Weg ist verschneit und der Wind pustet weiter den Schnee auf die Wege. Ich möchte nicht das Radio anmachen und mir zwischen allem möglichen Gedudel ständig anhören, dass die Straßen und Wege derzeitig nicht gut zu nutzen sind.
Nein, ich möchte das nicht hören. Ich bitte alle fleißigen Schneepflugfahrer um gutes Durchhaltevermögen, ich würde Euch auch allen einen heißen Kaffee anbieten, wenn Ihr den Weg für den Weihnachtmann rechtzeitig freischiebt. Bitte bitte bitte...
... und bitte bitte bitte lieber Weihnachtsmann halte durch und kämpfe, die Kinder haben ihre Geschenke verdient, sie waren - zumindest meistens - artig in diesem Jahr. Und ich warte auf Dich, Du bist mein großes Geschenk.
Weiße Winter...
... sind eigentlich selten geworden hier in dieser Gegend.
... bedeuten jeden Abend eine Galerie Schuhe im Bad, schön ausgestopft mit Mengen alter Zeitungen.
... bedeuten jeden Morgen eine gefühlte Stunde weniger Schlaf, weil die Trolljente rechtzeitig nachsehen muss, ob die Haustür nicht zugeweht wurde, der Schneeflug schon bis zu uns vorgedrungen ist, die Scheiben des Autos nicht zu sehr vereist sind, die Autotüren nicht festgefroren sind...
... bedeuten eine gute Vorratshaltung, genug Nudeln und Mehl im Schrank, weil der Weg in den nächsten Ort zu Fuß ganz schön lang sein kann.
... bedeuten, regelmäßig den Wetterbericht zu lesen oder zu hören und gut zu planen, kann es doch sein, dass ein Wind beim Ausflug ans andere Ende der Insel den Rückweg verhindert oder ein Kind, das nach der Schule mit zu Freunden fährt, dann dort 2 Tage und mehr verbringen darf, weil der Rückweg dicht ist.
... bedeuten regelmäßig Akten und Notebook im Kofferraum und eine gute Auswahl DVD's zu Hause, weil verschneite Straßen schulfrei und Heimarbeit bedeuten.
Aber ich liebe weiße Winter.
Wenn ich abends die Zeitungen in die Schuhe stopfe, kommen die Erinnerungen an eine Kindheit wieder, an die in die Schule geschleppten Skier, weil Sport dann Skifahren bedeutete. An den Hang in der Nähe, den wir nicht oft genug runterrodeln konnten, und mir wird warm ums Herz.
Ich liebe den Duft von frisch gebackenem Brot. Und besonders gut schmeckt das Bananenbrot mit einer Prise Zimt drin, wenn die Schneeflocken vor dem Küchenfenster tanzen.
Es ist schön, wenn die Trollkinder weiß wie die Schneemänner und mit roten Nasen die Treppe hochstapfen, während das Badewasser schon läuft. Oder wenn wir alle mit den Füßen im warmen Wasser am Küchentisch sitzen und heißen Punsch schlürfen.
Ich genieße es, wenn wir unseren Tagesablauf mal wieder ganz nach unserer inneren Uhr richten können, morgens ausschlafen, bis es hell wird, gemütlich frühstücken, sich die Kinder im Schnee austoben, während die Trolljente Schnee schippt. Dafür können die Akten dann abends gewälzt werden, wenn es draußen dunkel ist.
Sogar das Autofahren im Schnee stört mich nur noch ganz selten. Es ist schön, wenn wieder Rücksichtnahme und Gelassenheit auf den Straßen einkehrt an Stelle der sonst üblichen Hektik und Drängelei, wenn man sich gegenseitig aus dem Graben schiebt oder an den wenigen Ausweichstellen wartet, weil die Straße nicht mehr breit genug ist für zwei Autos.
Besonders schön sind Spaziergänge über die verschneiten Felder, wenn der Schnee noch jungfräulich spurenfrei ist und in der Sonne glitzert. Wenn der Rauhreif die Bäume einpackt und manchen Ast nach unten zieht.
Und schön ist es, im Schnee ein Feuer zu machen, auch wenn der Glühwein in der Tasse nicht lange warm bleibt, aber er soll ja auch nicht lange in der Tasse bleiben ;-)
... bedeuten jeden Abend eine Galerie Schuhe im Bad, schön ausgestopft mit Mengen alter Zeitungen.
... bedeuten jeden Morgen eine gefühlte Stunde weniger Schlaf, weil die Trolljente rechtzeitig nachsehen muss, ob die Haustür nicht zugeweht wurde, der Schneeflug schon bis zu uns vorgedrungen ist, die Scheiben des Autos nicht zu sehr vereist sind, die Autotüren nicht festgefroren sind...
... bedeuten eine gute Vorratshaltung, genug Nudeln und Mehl im Schrank, weil der Weg in den nächsten Ort zu Fuß ganz schön lang sein kann.
... bedeuten, regelmäßig den Wetterbericht zu lesen oder zu hören und gut zu planen, kann es doch sein, dass ein Wind beim Ausflug ans andere Ende der Insel den Rückweg verhindert oder ein Kind, das nach der Schule mit zu Freunden fährt, dann dort 2 Tage und mehr verbringen darf, weil der Rückweg dicht ist.
... bedeuten regelmäßig Akten und Notebook im Kofferraum und eine gute Auswahl DVD's zu Hause, weil verschneite Straßen schulfrei und Heimarbeit bedeuten.
Aber ich liebe weiße Winter.
Wenn ich abends die Zeitungen in die Schuhe stopfe, kommen die Erinnerungen an eine Kindheit wieder, an die in die Schule geschleppten Skier, weil Sport dann Skifahren bedeutete. An den Hang in der Nähe, den wir nicht oft genug runterrodeln konnten, und mir wird warm ums Herz.
Ich liebe den Duft von frisch gebackenem Brot. Und besonders gut schmeckt das Bananenbrot mit einer Prise Zimt drin, wenn die Schneeflocken vor dem Küchenfenster tanzen.
Es ist schön, wenn die Trollkinder weiß wie die Schneemänner und mit roten Nasen die Treppe hochstapfen, während das Badewasser schon läuft. Oder wenn wir alle mit den Füßen im warmen Wasser am Küchentisch sitzen und heißen Punsch schlürfen.
Ich genieße es, wenn wir unseren Tagesablauf mal wieder ganz nach unserer inneren Uhr richten können, morgens ausschlafen, bis es hell wird, gemütlich frühstücken, sich die Kinder im Schnee austoben, während die Trolljente Schnee schippt. Dafür können die Akten dann abends gewälzt werden, wenn es draußen dunkel ist.
Sogar das Autofahren im Schnee stört mich nur noch ganz selten. Es ist schön, wenn wieder Rücksichtnahme und Gelassenheit auf den Straßen einkehrt an Stelle der sonst üblichen Hektik und Drängelei, wenn man sich gegenseitig aus dem Graben schiebt oder an den wenigen Ausweichstellen wartet, weil die Straße nicht mehr breit genug ist für zwei Autos.
Besonders schön sind Spaziergänge über die verschneiten Felder, wenn der Schnee noch jungfräulich spurenfrei ist und in der Sonne glitzert. Wenn der Rauhreif die Bäume einpackt und manchen Ast nach unten zieht.
Und schön ist es, im Schnee ein Feuer zu machen, auch wenn der Glühwein in der Tasse nicht lange warm bleibt, aber er soll ja auch nicht lange in der Tasse bleiben ;-)
Dienstag, 21. Dezember 2010
Widerspruch
Da lese ich den Kindern gestern einen Teil einer Weihnachtsgeschichte vor ... sie spielt 1960 und es geht darum, wie hektisch die Weihnachtszeit geworden ist. Und ich lese nur die halbe Geschichte und verschiebe den zweiten Teil auf heute ... weil ich für Weihnachten noch sooo viel zu tun habe...
Manchmal dauert es etwas länger, bevor ich zur Ruhe komme. So habe ich den Abend gebraucht, um zu beschließen, dass der Weihnachtsmann genug vorbereitet hat und alle anderen angefangenen Geschenke auch ein paar Tage nach Weihnachten noch Freude bereiten werden, vielleicht sogar noch viel mehr, weil die Kinder dann nacheinander genießen und an- und ausprobieren und lesen und spielen und experimentieren können. Und weil es vielleicht auch Februar werden kann, werde ich keine "Nachlieferungen" versprechen, sondern einfach später damit eine Freude bereiten.
Dafür werden wir heute im Garten ein Feuer machen und Punsch darüber kochen und uns freuen, dass ab morgen die Tage wieder ein klein wenig länger werden und wir wieder mehr Licht genießen können. Vielen Dank, Du lieber Freund, der Du mich auf diese Idee gebracht hast...
Manchmal dauert es etwas länger, bevor ich zur Ruhe komme. So habe ich den Abend gebraucht, um zu beschließen, dass der Weihnachtsmann genug vorbereitet hat und alle anderen angefangenen Geschenke auch ein paar Tage nach Weihnachten noch Freude bereiten werden, vielleicht sogar noch viel mehr, weil die Kinder dann nacheinander genießen und an- und ausprobieren und lesen und spielen und experimentieren können. Und weil es vielleicht auch Februar werden kann, werde ich keine "Nachlieferungen" versprechen, sondern einfach später damit eine Freude bereiten.
Dafür werden wir heute im Garten ein Feuer machen und Punsch darüber kochen und uns freuen, dass ab morgen die Tage wieder ein klein wenig länger werden und wir wieder mehr Licht genießen können. Vielen Dank, Du lieber Freund, der Du mich auf diese Idee gebracht hast...
Montag, 20. Dezember 2010
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